projekte 2016

Anfang des Jahres besuchte ich den Garten der Auftraggeberin das erste Mal, zur dortigen Zeit noch ohne Laub an den Bäumen. Die Infrastruktur an sich schien schon gegeben zu sein, in Form eines Gewächshauses, einer Art Streuobstwiese und Gemüsebeeten sowie Hochbeeten. Um so schwieriger gestaltete sich nun für mich die weitere Planung, denn es ist meist so, dass die Planung kleinerer Flächen wesentliche komplizierter wird, als bei großen. Doch mit dem Resultat im Oktober bin sowohl ich als auch die Kundin glücklich. Die Umsetzung soll im kommenden Jahr erfolgen.

Bereits im vergangenen Jahr erarbeitete ich die Planung für das Industriegelände in Velten. Insgesamt sollte die Vollendung 14 Monate in Anspruch nehmen, eine Zeit voller Erfahrungen und auch Entbehrungen. Unter anderem pflanzten wir 46 Obstbäume, legten essbare Staudenbeete und Wege an, bauten Benjeshecken, sicherten einen Hang mit Matte und Bepflanzung, bauten Rankgerüste und eine Pergola und legten eine Weide für Schafe an, welche wiederum für die Grünflächenpflege zuständig sind. Zudem ist die Rasse Quessantschaf eine eher bedrohte Haustierrasse. Als weitere nützliche Unterstützer zogen auch Bienen auf das Gelände, welche von mir betreut werden.

Anfang des Jahres besuchte ich den Garten der Auftraggeberin das erste Mal, zur dortigen Zeit noch ohne Laub an den Bäumen. Die Infrastruktur an sich schien schon gegeben zu sein, in Form eines Gewächshauses, einer Art Streuobstwiese und Gemüsebeeten sowie Hochbeeten. Um so schwieriger gestaltete sich nun für mich die weitere Planung, denn es ist meist so, dass die Planung kleinerer Flächen wesentliche komplizierter wird, als bei großen. Doch mit dem Resultat im Oktober bin sowohl ich als auch die Kundin glücklich. Die Umsetzung soll im kommenden Jahr erfolgen.

Endlich konnten wir uns mal wieder richtig in der Innenstadt austoben und einen Standard-Innenhof in eine kleine grüne innerstädtische Oase verwandeln. Aus einem meiner Lieblingsbaustoffe - nämlich einheimisch aufgewachsener Robinie - fertigten wir zunächst eine Hochbeetlandschaft mit Rankgerüsten an. Gepflanzt wurden u.a. Johannesbeeren, Goji, Kiwi, Aronia, Waldmeister, Kanadischer Hartriegel uvm. was das Herz so in einer dunklen Innenhofecke so begehrt und gerne verzehren möchte - Permakultur vom Feinsten: Effektiv, optimierend und erfrischend mit einer super angenehmen Kundin und auch Resultat.

Auch Planungsarbeiten sollten nicht zu kurz kommen, was bei diesem Projekt sicher nicht der Fall war. Denn immerhin umfasst das Gelände rings um die alte Schule insgesamt 21.000m², sprich 2,1ha. Die Fläche mit Elementen ansprechend an Größe, Ausrichtung und Lage zu bestücken war ein wenig herausfordernd. Durch die nunmehr langjährigen Erfahrungswerte ist es mir bis zur Präsentation gelungen. Unter anderem ist eine ca. 100m lange Trockenmauer auf zwei Terrassenebenen verteilt und mit Sonnenfallen im Plan angelegt sowie eine Streuobstwiese, Waldgarten, Tiergehege und ein Teich mit über 1.000m² Waserfläche. Die Realiserung begann bereits im November mit der Terrassierung bzw. der Trockenmauer. Im nächsten Jahr gibt es zu diesem Projekt dann mehr Bildmaterial.

In dieser Reihenhaussiedlung am Rande Potsdams sind die Gartenflächen eher klein ausgefallen und erschwerend kommt hinzu, dass die Häuser höher stehen als das eigentliche Bodenniveau. Somit entsteht Erosion an einem Hang hinter dem Haus. Die Idee war nun, nicht einfach nur eine Trockenmauer als Erosionsschutz zu bauen, sondern die Fläche vor dem Hang so zu gestalten, damit der wenige Raum im Garten optimaler genutzt wird. Somit entstand  diese Sitzecke mit Staufächern und einem kleinen Kräuterbeet, hergestellt  aus Granit und uckermärkischer Lärche. Klein und kuschelig lädt dieser Platz nun unter dem Birnenbaum gelgen zum Grillen, Verweilen oder Lesen ein.

Südlich von Berlin plante ich bereits im vergangenen Jahr eine ca.5.000m² große Fläche. Der Kunde nutzt seit dem von uns die Realisierungsoption "support"und bucht regelmäßig Workshop-Tage mit "ninoPermakultur". Unter anderem haben wir bisher einen Bienengarten angelegt, Totholz- und Wurzelstubbenhecken u.a. auch als Sonnenfallen, Kraterbeet, Hochbeete aus Holz und Stein, Gründüngung und Bodenverbesserung. Parallel zum Aufbau des Gartens läuft der Ausbau der Häuser auf einem hohen autarken Niveau. Sicher wird es noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen bis zur Vollendung, doch für unsere fachliche Hilfe ist der Kunde sehr dankbar und es ist für uns eine Freude mit ihm zusammen das Areal zu gestalten.