projekte 2014

 

 

 

Ein wichtiger Entwicklungsschritt für nino Permakultur konnte 2014 realisiert werden - nino´s Schau-,Selbstversorgungs- & Seminargarten wurde rund um die Thematik Permakultur angelegt mit der Hilfe von Freunden und Praktkanten auf dem Gelände des

 

 

 

 

 

 

Hier werden wesentliche Gestaltungselemente eines Gartens mit meiner permakulturellen Arbeitweise präsentiert und verständlich dargestellt. Sämtliche Objekte / Elemente & Pflanzen können übersichtlich auf ca.700m² gesehen, erfahren, hinterfragt und erkannt werden. Eine Rundweg durch diese kleine Gartenwelt lässt selbst das Pflanzenerkennen und- erlernen mit botanischer Namenserläuterung einfach werden. 

 

Ab dem Saisonstart 2015 dient nino´s Gartenwelt auch als Bildungsort für spezifische Seminarangebote u.a. Hochbeete anlegen, Grundlagen von Waldgärten, Obstbaumschnitt und Baumerziehung, Kräuterwanderungen uvm.

 

Termine für Seminare können Sie ab Februar 2015 im                                          nachlesen oder sich einen Jahresplan kostenlos zusenden lassen.  Den Jahresplan sowie Besichtigungswünsche einfach via Mail oder Telefon anfordern/vereinbaren.

 

permakultur garten / velten​

 

 

Der "Bahnhof Jamlitz" ist ein geschichtsträchtiger Ort am Rande des Spreewalds. Kaiserreich, Ns-Zeit, Russiche Besatzungszone und wiedervereintes Deuutschland zeichnen den Character und Charme des Geländes aus. Finanziert und betreut wird das Projekt durch Karuna e.V. zusammen mit der Montessori-Schule Berlin-Buch.

 

 

 

Besichtigungen des Bahnhofsgeländes ab September 2013, Treffen von Historikern, Pädagogen und der Geschäftsleitung im Frühjahr 2014, bishin zu Planungs - Workshops mit den Kids der Montessori-Schule / Berlin-Buch gestaltete den Prozess der Ideenfindung

Nachdem sämtliche Ideen und Anliegen gesammelt vor uns lagen, konnten Sven und ich an der Planausarbeitung arbeiten, welche im Mai 2014 vorlag und an der Schule in Buch präsentiert wurden.

Darauf hin begannen wir mit Workshops/Arbeitseinsätzen vor Ort auf dem Bahnhosgelände zusammen mit den Kids aus den Palnungs-Workshops, um erste Elemente der Planung in die Tat umzusetzen.

 

Sicher wird ein Abschluss erst in einigen Jahren zu erwarten sein können und vieleicht auch nicht genau nach unseren auf Papier gebrachten Ideen, dennoch war es eines meiner erfahrungsreichsten und spannensten Projekte bisher.

​projekt bahnhof jamlitz

 

 

 

Im Frühjahr 2014 besuchte ich die wunderschöne Gegend um Fürstenberg nördlich von Berlin. um eine Grundstücksbesichtigung vornehmen zu können.

Das Anliegen des Inhabers war klar und deutlich - ein Garten zur Selbstversorgung und die Ausgangssituation leis mir viel gestalterischen Freiraum, denn die Bestandsplanung orientierte sich eher an einem Park und somit war ausreichend freie Fläche für neue Ideen.

 

In der Planung befindet sich ein Pergola-Garten, Trockenmauern, Wildblumenwiese, Erdgewächshaus, Wildobsthecken, Benjeshecken und vieles mehr.

Bereits im November begann ich mit dem Bau einer Trockenmauer, welche die Größe der Gesamtfläche räumlich unterteilt, eine Kleinklimazone schafft, Lebensraum für Tiere etc. bietet und attraktiv durch die Wahl und Gestaltung der Steine wirkt. Die Bereiche um die Mauer herum dienen als Beetflächen für Wild- und Kulturgemüse unter Obstbäumen - einer sogenannten Obstbaum-Lebensgemeinschaft, welche über die Jahre einen Waldgartenähnlichen Charakter bekomment.

 

Ebenso wurden Bestandsgehölze gepflegt durch Schnitt und Mulch, um diese auch in Zukunft weiter nutzen un erhalten zu können.

Im nächsten Jahr stehen Gewächshaus, Pergola-Garten sowie Wildblumenwiese auf dem Plan und liefern gestalterischen Grundstöcke für die zukünftige Nutzung..

konzeption & realisierung -

projekt fürstenberg

 

 

Je kleiner eine Fläche, um so schwieiger lässt sich eine sinnvolle Gestaltung herbeiführen. So auch der hier vorgestellte Fall im bekannten Berliner Stadteil Wilmersdorf. Hinzu stellten Bäume auf den Nachbargrundstücken eine hohe Schattenwirkung.

 

Gewünscht war dennoch eine Kräuterspirale und des weiteren ein pflegeleichter Garten mit Beeren- und Blütensträuchern, Bauerngarten, neue Fassadenbegrünung sowie Weg- und Beeteeinfassung aus Naturstein / Granit.

 

Zum Beginn musste der über Jahre wuchernde Efeu auf Beeten und an der Fassade beseitigt werden sowie Bestandsgehölze zurückgeschnitten. Beetflächen wurden mit Natursteinen eingefasst und mit Mulch bedeckt. Zusätzlich an geeigneten Stellen wurden Stauden für Bauerngärten gepflanzt und die Fassadenbepflanzung wurde neu mit Akebias angelegt, welche ebnfalls essbar sind und wunderschön blühen.

 

Während der Übergabe war sehr von der Dankbarkeit der Kundin berührt, welche seit unserem Einsatz ihren Garten nun neu genießen kann.

 

stadtgarten wilmersdorf

 

 

 

Es ist schön, wenn ich durch meine Arbeit immer wieder auf Menschen treffe, welche natürliche und  bewusste Lebenseinstellungen haben und somit ihre Entscheidungen stets ihren Prinzipien treu gestalten. Auch in Reichenberg bei Storkow begegnete ich einen solchem Menschen, welcher genau wusste, was er wollte und nun noch fachliche Ratschläge für sein Vorhaben suchte.

 

Das von ihm gekaufte Grundstück besaß bereits ein Haus mit beachtlichem Garten. Dennoch stand eine autarke Lebensmittelproduktion hoch auf seiner Agenda, um sich und seine Familie gesund ernähren zu können. Dazu pachtete er hinter seinem Haus eine ca. 5000m² große Ackerfläche, um diese mit Gemüsekulturen zu bewirtschaften.

 

Beim ersten Treffen vor Ort redeten wir unter anderem über die Sortenwahl für Gemüse und Kartoffeln, Waldgartenkonzepte, Streuobstwiesen uvm.

 

Meine Arbeit bestand nun darin, eine geeignete Planungsgrundlage zur Verwirklichung der Idee zu finden und somit entwickelte ich nach gemeinsamer Absprache einen reinen Nutzgarten für die ersten 1000m².

 

 

 

beratung & konzeption -

projekt reichenberg / storkow

 

 

 

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Ein ehemlaiger Mitschüler war einer der Organisatoren des Festivals "Wilde Möhre", welches im Sommer 2014 zum ersten Mal veranstaltet wurde .Im vorherigen Jahr auf dem Abiturs-Jubiläum sahen wir uns wieder und tauschten Kontaktdaten aus, woraufhin er sich bezüglich eines Workshop-Angebotes bei mir einige Monate später meldete. 

 

Natürlich sagte ich zu und konnte Spass und Arbeit miteinander verbinden. Somit bastelte ich einen spannenden Workshop für die Besucher zusammen und organisierte Schauobjekte für den Festival-Garten, an welchen ich während des Workshops grundlegendes über die Gestaltung von Gärten mit permakulturellen Prinzipien erläutern konnte.

Viele Teilnehmer waren anwesend am Samstag Nachmittag, was mich wirklich positiv überrascht hat. Für einige Stunden berichtete und unterhielt ich die Leute , beantwortete Fragen, führte sie durch den Festival-Garten und stellte bald fest, wie meine Stimme nachließ, da die umgebenden Geräusche und die Musik wirklich nicht leise waren. Dennoch fuhr ich glücklich aber heißer nach Hause, denn ich konnte viele Menschen erreichen und mit guten Einflüssen wieder in den Alltag entlassen.

festival-workshop "wilde möhre"

 

In Falkensee bekam ich den Auftrag einen Hang mit einer Trockenmauer abzufangen. Die Kunden hatten bezüglich der Materialwahl schon genauere Vorstellungen, Details konnten wir vor dem Baubeginn endgültig klären und so viel die Wahl auf indisch-gelbem Granit. Sicher hatte ich mit Granitmauern schon einige Erfahrungen sammeln können, doch die Steine dieses Bruchs hatten es uns wirklich nicht leicht gemacht, da sie Erhebungen zu fast allen Richtungen aufwiesen.

 

Die Arbeit gestaltete sich als sehr zwickelig und insgesamt sollte ja auch ein Endprodukt entstehen, mit welchem die Kunden zufrieden sein konnten.

 

Nachdem wir so gut wie jeden Stein (ca.40kg) mehrere Male hin und her drehen mussten, damit der Verband stabil hergestellt werden konnte, war das Endresultat wirklich sehenswert geworden und wir haben unsere Erfahrungen im Materialumgang erweitern können.

trockenmauer falkensee

 

 

Gestaltung mit Natursteinen ist wirklich eine meiner liebsten Arbeiten. Die Optik und die Möglichkeiten lassen viel Freiraum und Kreativität für mich zu und jedes Produkt wird immer individuell und einzigartig im Garten stehen. Zudem erfüllen Steine durch die Wärmespeicherfähigkeit und Nischen im Trockenmauerverband erhebliche ökologische Funktionen (Lebensraum, Kleiklimazone etc.)

 

Auch in Mühlenbeck wurde sich für Stein entschieden und zwar für thüringer Muschelkalk, welcher ein anspruchsvoll zu verarbeitender Stein aber definitv sehr reizvoll ist. Geplant habe ich ein Hochbeet kombiniert mit einer Terrasse in organischer Form, um die Eigenschaften des Steines optimaler in die Nutzung zu integrieren.

 

Am Beginn unserer Arbeiten war auf der Baustelle ein zugewachsener Erdhaufen, am Ende ein attraktives und rustikales Steinbeet, welches ergonomisches Arbeiten für Jung und Alt ermöglichte, da in dem Garten von Großmutter bis Enkelin viele Aktivisten leben. Ein super Sommerprojekt zusammen mit Manuel als Praktikanten.

natrusteinbeet mühlenbeck

 

 

 

In Dahlem leben ein prachtvoller Blauregen und Kaninchen dicht zusammen. Da die kleinen Nagetiere im Wintergarten ihr Quartier haben und sich dieser durch die Sonne satrk erhitzt, wurde bereits ein Blauregen davor gepflanzt, damit dieser den Wintergarten beschattet und das Klima für die Häschen erträglicher macht.

 

Das Problem ist nun gewesen, dass der Blauregen wenigstens ein bisschen Unterstützung zum Wachsen  und klettern benötigt. Nach gemeinsamer Beratschlagung entschieden sich die Kunden für eine Robinienkonstruktion als Rankgerüst für den Blauregen.

 

Die Robinie wurde unbehandelt und mit Rinde geliefert und behält somit ihren natrüliche Charakter. Um die losen Stämme in eine schöne Konstruktion verwandeln zu können, mussten wir immer wieder Stämme anhalten und ausprobieren. Wenn sie passten, wurden sie mit Motorsäge ausgeklingt und zugeschnitten um die Auflageflächen stabilier miteinander verbinden zu können und nun kann der Blauregen vollkommen seine Aufgabe erfüllen.

rankgerüst aus robinie